
Ergibt 2 Portionen

Dauert etwa 40 Minuten
Großartig für Pho-Anfänger und Köchinnen, die es eilig haben. Sie ist in knapp 45 Minuten fertig, in denen Sie Ihre im Laden gekaufte Brühe so zubereiten, dass sie wirklich nach Pho schmeckt.
Für dieses abgespeckte Rezept nehmen Sie geröstete Gewürze und sautieren den Ingwer und die grüne Zwiebel trocken, um das Aroma schnell freizusetzen. Wenn Sie das Huhn in der Brühe pochieren, wird es noch pikanter. Sie lernen dabei ein paar grundlegende Pho-Methoden, die Sie immer wieder nutzen können. Kaufen Sie eine Brühe, die nach Huhn schmeckt; sie ist weniger ausgeklügelt und leicht Ihrem Geschmack anzupassen.
2 cm langes Stück Ingwer
2 mittelgroße grüne Zwiebeln
1 sehr kleines (15 g) Büschel Koriandergrün, grob gehackt
1 1⁄2 TL Koriandersamen
1 ganze Gewürznelke
840 ml bis 1 Liter natriumarme Hühnerbrühe
1 Hühnerbrust (180 bis 225 g) oder 1 Schlegel ohne Knochen und Haut
etwa 1⁄2 TL feines Meersalz
150 g getrocknete Reisbandnudeln
2 bis 3 TL Fischsauce
etwa 1⁄2 TL Zucker oder 1 TL Ahornsirup (optional)
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (optional)
Optionale Extras:
Teller mit Garnierungen für 2; 90 ml Ingwertunke
Den Ingwer schälen und in 4 oder 5 Scheiben schneiden. Mit einem Fleischklopfer oder der flachen Seite eines Messers flach klopfen und beiseitestellen. Die grünen Teile der grünen Zwiebel in dünne Scheiben schneiden (ergibt 2 bis 3 EL) und zum Garnieren beiseitestellen. Restliche Teile in kleinfingerlange Stücke schneiden, zerquetschen, dann in den Ingwer mischen.
Die feinen Stängel des Koriandergrüns grob hacken (ergibt 2 EL) und zum Garnieren beiseitestellen. Die restlichen Stängel beiseitestellen.
Koriandersamen und Gewürznelke in einem 3- bis 4-Liter-Topf bei mittlerer Hitze rösten, bis sie nach 1 bis 2 Minuten duften. Ingwer und grüne Zwiebel dazugeben. Etwa 30 Sekunden umrühren, bis die Mischung aromatisch ist. Den Topf von der Platte schieben, 15 Sekunden warten, damit er etwas abkühlt, dann die Brühe hineingießen.
Den Topf wieder auf die Platte stellen, dann Wasser, Korianderstängel, Huhn und Salz dazugeben. Bei hoher Temperatur aufkochen, dann die Temperatur reduzieren und die Mischung 30 Minuten leicht köcheln lassen.
Während die Brühe köchelt, die Reisnudeln in heißem Wasser einweichen, bis sie weich und opak (undurchsichtig) sind. Abgießen, spülen und beiseitestellen.
Nach 5 bis 10 Minuten Köcheln sollte das Huhn fest und durchgegart sein (auf Fingerdruck sollte es nachgeben). Das Huhn in eine Schüssel legen, mit kaltem Wasser übergießen, um das Kochen zu beenden, dann abgießen. Abkühlen lassen, dann in mundgerechte Stücke schneiden oder hacken. Locker zudecken, damit es nicht austrocknet.
Wenn die Brühe fertig ist, durch ein feines Maschensieb in einen 2-Liter-Topf gießen. Das Sieb mit Musselin auskleiden, damit die Brühe sehr klar wird. Feste Partikel wegwerfen. Das ergibt etwa 1 Liter. Wenn nötig, mit Fischsauce und Zucker (oder Ahornsirup) würzen, um eine starke pikant-süße Note zu erhalten.
Die abgeseihte Brühe bei mittlerer bis hoher Temperatur aufkochen. Die Nudeln 5 bis 60 Sekunden in einem Nudel- oder Maschensieb in die heiße Brühe tauchen, damit sie heiß und weich werden. Dann aus dem Topf nehmen und auf die zwei Schalen verteilen.
Die Hitze reduzieren, damit die Brühe heiß bleibt, während Sie das Huhn auf den Nudeln arrangieren und mit den gehackten grünen Zwiebeln, dem Koriandergrün und einer Prise Pfeffer garnieren. Kosten und bei Bedarf zum letzten Mal salzen. Die Brühe erneut aufkochen und in die Schalen schöpfen. Mit Extras genießen, die Ihnen schmecken.
Aus dem Buch: Andrea Nguyen, Phở